Männer–Chorprojekt „MEN Only"

Abschlusskonzert 05. April 2014

Männerchöre lassen Frauenherzen höher schlagen, beim "MEN ONLY" Abschlusskonzert am 5.4.2014.

 

Sollte es doch nicht so schlecht um die Männerchöre bestellt sein? Nach dem großen Erfolg des Männerchorprojektes MEN ONLY der Sängervereinigung sowie dem abschließenden Konzert, ist diese Frage berechtigt.

Jedenfalls hatte der Leiter und Arrangeur Ralph Scheiner, seine Leute punktgenau eingestellt. Schon mit dem ersten Lied, „Niemals vergess ich den Tag“ setzte er, mit dem alten Männerchor, einen unvergleichlichen Auftakt. Zu den 20 Männern auf der Bühne gesellten sich plötzlich aus allen Richtungen weitere 30 Sänger hinzu. So zeigte sich die Vorteilhaftigkeit eines großen Chores visuell und akustisch. Mit den Gospels „Kumbayah, my Lord und Steal Away“ setzte der Projektchor Duftmarken, bevor er seinen ersten Auftritt mit „My Way – So leb dein Leben“ von Frank Sinatra glanzvoll beendete.

 Szenenwechsel: „Erbarme MasChorlin, die Männer komme“. Gekonnt präsentierten die jungen Männer aus Wenigumstadt die „Rodgau Monotones“. „Frach mich nedd“ und „Volle Lotte waren bei ihnen die „Normale Härte“ wobei de Baba de Grabba immer en de Dasch hot. Der eigenen Text „Von Ploume bis Wilschenumscht“, mit dem Refrain >mir doun die Fiß sou way, sou way, sorgte für einige Lacher aus dem Publikum und betonte die englische Verwandtschaft mit dem hessischen Platt.

 Jeder Block hatte sein eigenes Thema und Franziska Dygutsch und Christoph Winter leiteten gekonnt von Abschnitt zu Abschnitt über. Die Anspielungen auf dass, was als nächstes folgte wurde jeweils im Sketsch angedeutet. Dabei war die treu sorgende Frau unverkennbar, die sich aber auch sehr wohl fühlte wenn der Mann seine Singstunde hatte.

 Moderne Interpreten, jedoch auf einer ganz anderen Ebene, verkörperten die acht Männer von Chorios. Der Ohrwurm „Only You“ durfte natürlich nicht fehlen. Weitere Stationen waren „Mad World“ von Wise Guys, sowie der Hit „Spielerfrauen“ von Basta. Danach folgten Lullaby und das Liebeslied „Just the way you are“, von Bruno Mars. Der Witz im Song die Spielerfrauen schoss natürlich den Vogel ab.

Nun war der traditionelle Teil, mit klassischen Männerchorsätzen, an der Reihe. Mit den Liedern „Aus der Traube in die Tonne“ „Bacchus, edler Fürst des Weins“ und „Auf euer Wohl“ luden die Männer des TV – Wenigumstadt und der Sängervereinigung gemeinsam zur Pause ein.

My Fair Lady spielt in diesem Jahr auf der Klingenburg. Das inspirierte den musikalischen Leiter der Clingenburg Festspiele, Ralph Scheiner, ein Medley aus diesem Musical in sein Programm aufzunehmen. Gefühlvoll trug der Projektchor die entsprechenden Partien vor, konnte aber im nächsten Moment wieder den Macho heraus hängen. Doch dem Lehrmeister Professor Higgins, hervorragend dargestellt von Andreas Schmidt, konnten auch die starken Männer nicht widerstehen.

Melodien zum Träumen, aus bekannten Filmen waren Thema der Wenigumstädter TV-Sänger. Zum Programm gehörten die unvergesslichen Lieder: „Irgendwo auf der Welt“, „Ein Freund, ein guter Freund“, „Heimat , deine Sterne“ und „La, le, lu, nur der Mann im Mond schaut zu“. Damit ging der ruhigere Teil des Abends zu Ende. Gemäß Programmheft versprach der letzte Teil, mit der Ersten Allgemeinen Verunsicherung, recht fetzig zu werden.

Wie es sich gehört, traten zum Finale noch einmal die Sänger von MEN ONLY auf. Mit EAV-Melodien hatten sie sich natürlich etwas ganz besonderes vorgenommen. So begann das Ganze musikalisch mit einem Banküberfall. Karlheinz Selzer mimte, kräftig unterstützt vom Chor, als Solist den Bankräuber. Augenscheinlich konnte man sich mit diesem Geld die „Heißen Nächte in Palermo“ finanzieren. Doch vielleicht neigen sich die goldenen Zeiten für die Mafiosi ihrem Ende zu, denn Solist Bernd Roth betonte neben den heißen Nächten, dass sich auch manches „wie eine Fata Morgana“ herausstellt.

Da singen die Männer doch lieber von der Copacabana und träumen von der Illusion ein Bodybuilder zu sein. Die zahlreichen Gäste erlebten jedenfalls einen tollen musikalischen Abend. Der nicht enden wollende Applaus war das Dankeschön für die zahlreichen Proben in den letzten acht Wochen. Dem Wunsch einer Zugabe wurde mit dem Lied von Udo Jürgens „Mit 66 Jahren“ gerne entsprochen.

"MEN only" probt...

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